EgoKiefer Wissensblicke

Analog versus digital - EgoKiefer Website ist klimaneutral

Geschrieben von Severine Schläpfer | 16.03.2023 08:52:43

Digital ist besser als analog – gerade in der Marketingwelt ist dies ein Dauerthema. Denn Informationen und Unterlagen sind heute jederzeit für uns zugänglich und verfügbar und für das vernetzte Arbeiten in Teams ein «Must have». Und: Die Websites von Unternehmen gehören längst zum Marketing-Standardinstrument.

Ein Tag ohne Internet? Kaum vorstellbar. Doch worüber wir selten sprechen: Auch die digitale Welt benötigt Ressourcen und verursacht CO2-Emissionen. Gerade der Energiebedarf ist gigantisch und der Strom kommt nicht einfach aus der Steckdose.

Schritt für Schritt zur digitalen Klimaneutralität

Aus diesem Grund haben wir bei EgoKiefer genauer hingeschaut und nach Möglichkeiten gesucht, wie wir unseren Beitrag für ein grünes Internet leisten können. Dass die Website bzw. das Rechenzentrum, wo unsere Daten liegen, Strom benötigt, ist klar. Doch auch hier gibt es viele Unterschiede.

Daher haben wir bereits bei der Wahl des Hosting Partners darauf geachtet, dass für das Betreiben der Server Strom aus regenerativer Energie wie Sonne, Wind, Wasser und Biogas gewonnen wird. In einem nächsten Schritt haben wir gemeinsam mit unserem Webpartner straight nach Möglichkeiten gesucht, die Website komplett klimaneutral zu gestalten. Fündig wurden wir bei Ryte.

Wie eine Website klimaneutral wird?

Wir alle sind erpicht darauf, möglichst viel Traffic und ein möglichst gutes Ranking unserer Website zu erzielen. Diese Aktivitäten benötigt Strom, und das nicht wenig. Dass heisst, wenn wir weniger Besucher auf der Website haben, verursachen wir weniger CO2-Emissionen. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht macht weniger Traffic jedoch keinen Sinn und ist definitiv am Ziel vorbeigeschossen. Wie also kamen wir zu unserer CO2-neutralen Website?

1. Berechnung des CO2-Fussabdrucks der egokiefer.ch
Zuerst wurden unsere monatlichen Website-Sessions ermittelt. Damit wiederum wurde der Energieverbrauch für Traffic und Datenvolumen der Website berechnet. Das ist der berühmte CO2-Fussabdruck.

2. Kompensation des CO2-Fussabdrucks
Die Website benötigt Strom, dies ist unvermeidbar. Beim Server haben wir bereits auf saubere Energie gesetzt. Jetzt steht für die Klimaneutralität als letzter Schritt, einen Beitrag in ein zertifiziertes Kompensationsprojekt zu investieren.

3. egokiefer.ch – seit 2022 CO2-neutral
Mit den ersten beiden Schritten hat EgoKiefer das Gütesiegel «Carbon Neutral Website by Ryte» erarbeitet. Das Zertifikat ist ein Jahr gültig, anschliessend werden die Emissionen erneut ermittelt.

Nicht irgendein Kompensationsprojekt

Der geleistete Kompensationsbeitragt zahlt in das von ClimatePartner vermittelte Klimaschutzprojekt im Osten Nicaraguas ein. Es beinhaltet die Anpflanzung einheimischer Arten von Riesenbambus, einer der effizientesten Pflanzen zur Bekämpfung des Klimawandels. Seit der Projektlancierung konnten bereits über 2000 Hektar mit Bambus bepflanzt und weitere 1000 Hektar alter Wald als Schutzzone ausgewiesen werden. Mit Hilfe des Bambus wurde eine in Mitleidenschaft gezogene Landschaft in ein blühendes und biodiverses Ökosystem verwandelt.

Kleine Schritte, kleine Wirkung? Nicht wirklich!

Bei EgoKiefer ist Nachhaltigkeit fest verankert, ob wirtschaftlich, sozial oder ökologisch. Denn unser Unternehmen trägt Verantwortung, so, wie jeder Einzelne von uns. Daher sind bereits kleine Schritte wichtig für die Zukunft. Gemeinsam mit vielen kleinen Schritten ergibt sich am Schluss ein grosser Schritt für uns alle!

Mehr zur EgoKiefer Nachhaltigkeitsarbeit? Hier